Der Grund des Wandels (das Seyn) be-stimmt das Wesen der offenen »Geschichte« der Wahrheit.
Der Grund des Wandels als der Anfang.
33. φύσις - ἀλήθεια
(vgl. Besinnung, 185f.)*
Das Aufgehen als Insichzurückgehen der Entbergung des Verbergens. Aus der Verbergung die Entbergung und dieses als Geschehnis — und zwar der Anfang selbst. Das reinste Daß\ des Anfangs.
Sein und Wahrheit
φύσις ἀλήθεια
Die Ungründung der ἀλήθεια - sie wird der φύσις entrissen und in den λόγος verlegt und als Grund und Lichtungsbereich verkannt und vergessen.
Die Gründung der ἀλήθεια als φύσις verlangt dieses: das Wesen der φύσις selbst über das erstanfangliche hinaus zu bewahren.
34. φύσις — das in sich zurückgehende Auf gehen Der Lichtungscharakter wandelt sich in die Anwesung. Und die Anwesung tritt zurück hinter dem Anwesenden; das Sein wird ἰδέα.
Der Lichtungscharakter entfaltet nie sein Ereignis und Zwischenwesen.
Aufgang wird alsbald, ob seines Erstaunlichen, zur Anwesung, von der sich Ent-stehung und Vergehen unterscheiden.
Hier das Echte des Satzes: Sein (φύσις), aufgehende Anwesung, ist »Werden«.
»Werden« — aber schon ein Seinsbegriff von der Seiendheit und dem Seienden her; vgl. Aristoteles: von einem »Seienden« — zu einem »Seienden«.
* Besinnung. [GA 66. Hrsg. v. F.-W. v. Herrmann, S. 135f.].